Berechtigungen

Berechtigungen der Absolventen der HLBLA St. Florian (ab MJ 2012)

Aufstellung im Detail

Berechtigungen der Absolventen der HLBLA St. Florian (bis MJ 2011)

1. Berechtigungen aufgrund der Universitätsberechtigungsverordnung 1998:

Die erfolgreiche Ablegung der Reifeprüfung an einer Höheren land- und
forstwirtschaftlichen Schule berechtigt gemäß § 13, Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14.
Juli 1966, Bundesgesetzblatt Nr. 175/66 i.d.g.F. zum Besuch einer Universität, einer
künstlerischen Hochschule oder Akademie der bildenden Künste. Verordnung des
Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Sport und des Bundesministeriums für
Wissenschaft und Forschung von 1988, Bundesgesetzblatt Nr. 510/88 i.d.g.F.
(Universitätsberechtigungsverordnung).

2. Berechtigung aufgrund des Ingenieurgesetzes 1990:

Die Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung „Ingenieur“ wird dem
Inhaber dieses Reifeprüfungszeugnisses über sein Ansuchen vom Bundesministerium für
Land- und Forstwirtschaft nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen verliehen werden,
wenn er gemäß § 4, Abs. 1, Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 5. Juli 1990,
Bundesgesetzblatt Nr. 461/90, eine, nach Abschluss des Studiums gelegene, mindestens
dreijährige einschlägige Praxis nachweist, die höhere Fachkenntnisse voraussetzt.

3. Berechtigungen aufgrund des Berufsausbildungsgesetzes:

Geregelt aufgrund des BAG, BGBL. Nr. 142/69, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. Nr. 67/97 sowie der zum Berufsausbildungsgesetz erlassenen Verordnungen.

4. Berechtigungen aufgrund der Gewerbeordnung:

Geregelt aufgrund der GewO. Nr. 194/94, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl.
Nr. 63/97 sowie der zur Gewerbeordnung erlassenen Verordnungen.

5. Berechtigungen aufgrund des land- und forstwirtschaftlichen
Berufsausbildungsgesetzes 1990:

Mit dem durch dieses Zeugnis nachgewiesenen erfolgreichen Schulbesuch wird die Lehre
und die Facharbeiterprüfung in den einschlägigen Ausbildungsbereichen ersetzt. Die
Zulassung zur Meisterprüfung erfolgt ohne Besuch eines Vorbereitungslehrganges nach einer
mindestens 2.-jährigen Verwendung als Facharbeiter nach dem erfolgreichen Besuch einer
Höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalt und der Vollendung des 21.
Lebensjahres (LFBAG. Bundesgesetzblatt Nr. 298/90).

6. Berechtigungen in der Europäischen Union:

Das Reifeprüfungszeugnis ist gemäß Richtlinie 95/43/EG vom 20. Juli 1995 der
Nachweis einer reglementierten Ausbildung im Sinn von Anhang D der Richtlinie 92/51/EWG
und ist einem Diplom im Sinne dieser Richtlinie gleichgestellt.

Zu 3.: Berechtigungen aufgrund des Berufsbildungsgesetzes: BGBl. 142/69:

Maturajahrgänge 1972 bis 1985 (BGBl. 142/1970):

Ersatz der
Lehrabschlußprüfung für die Berufe:
Anrechenbare
Lehrersatzzeiten:
Bürokaufmann

Einzelhandelskaufmann

Großhandelskaufmann

Industriekaufmann

Tierpfleger

Drogist

Chemielaborant

Brauer u. Mälzer

Molker und Käser

Landmaschinenbauer

2 Jahre

2 Jahre

1 Jahr

1 Jahr

1 Jahr


Maturajahrgänge 1986 bis 1992 (BGBl. 356/1985):

Ersatz der
Lehrabschlußprüfung für die Berufe:
Anrechenbare
Lehrersatzzeiten:
Bürokaufmann

Industriekaufmann

Tierpfleger

Drogist

Chemielaborant

Großhandelskaufmann

Einzelhandelskaufmann

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

Maturajahrgänge 1993 bis 1997 (BGBl. 88/1991):

Ersatz der
Lehrabschlußprüfung für die Berufe:
Anrechenbare
Lehrersatzzeiten:
Industriekaufmann

Tierpfleger

Drogist

Chemielaborant

Großhandelskaufmann

Bürokaufmann

Landschaftsgärtner

(Garten- und Grünflächengestalter)

Molker und Käser

Landmaschinenmechaniker

1 Jahre

1 Jahre

1,5 Jahre

1,5 Jahre

1,5 Jahre

1 Jahr

1 Jahr

Zu 4.: Berechtigungen aufgrund des Gewerbeordung: BGBl. 194/1994 bzw. 63/1997:

BGBl. 194/1994:

Die Maturanten aller Schuljahre haben die Befähigung zur Ausübung der „Gebunden
Gewerbe“ Handelsagent und Handelsgewerbe.

Voraussetzung ist der positive Maturaabschluß und der Nachweis einer mindestens
zweijährigen kaufmännischen Tätigkeit.

BGBl. 63/1997: § 23 Unternehmerprüfung

(2) Die Unternehmerprüfung entfällt, sofern der Prüfungswerber durch Zeugnisse
nachweist

  1. den erfolgreichen Besuch einer mindestens dreijährigen berufsbildenen Schule oder einer
    Studienrichtung einer Universität oder Hochschule künstlerischer Richtung oder einer
    Fachhochschul-Studienganges, soweit dabei vergleichbare Kenntnisse vermittelt werden, oder
  2. die erfolgreiche Ablegung einer Lehrabschlußprüfung in einem kaufmännischen Lehrberuf
    oder
  3. eine ununterbrochene dreijährige Tätigkeit als Selbstständiger oder in kaufmännisch
    leitender Stellung in einem Unternehmen.